Technische Grundlagen

Die Fotografie ist mit technischen Feinheiten verbunden. Das Verstehen dieser Technik bildet eine weitere Grundlage für das Fotografieren. Hier sind einige technische Tipps für das Fotografieren.

Die Belichtungsautomatik

Die Belichtungsautomatik unterscheidet sich bei den Kameras je nach Hersteller. Bei digitalen Kameras bildet der Belichtungsmesser den zentralen Bestandteil. Die Belichtung kann bei den Kameras entweder manuell eingestellt werden, oder man verwendet die dafür eingebauten Programme. Die Blendepriorität wird mit „AV“ bezeichnet und ermöglicht die fixe Einstellung der Blendenzeit. Mithilfe der Taste „TV“ kann die Blende selbst eingestellt werden und die Kamera steuert dazu die Belichtungszeit. Schließlich können mit der Taste „P“ bei den meisten Kameras die Blende und die Belichtung vollautomatisch eingestellt werden.

Welche Automatik für welche Aufnahmen

Die Belichtungsautomatik eignet sich je nach Einstellung für die Anfertigung verschiedener Fotos. Bei langen Belichtungszeiten empfiehlt es sich, die Blende manuell einzustellen, da die meisten Kameras die Vollautomatik nur bis zu 30 Sekunden gewährleisten. Professionelle Fotografen verwenden selten die Vollautomatik der Kamera. Für Anfänger ist diese aber bestens geeignet. Auch wenn man schnell und unkompliziert fotografieren will, erleichtert die Vollautomatik dieses Vorhaben. Welche Automatik er verwendet, bleibt dem Fotografen also selbst überlassen.

Manche Kameras verfügen auch über eine Abblendtaste. Diese dient dazu, das Bild im Sucher so darzustellen, wie es durch die Verwendung einer bestimmten Blende aussehen wird.

Das Histogramm

Viele digitale Kameras zeigen ein Histogramm an. Dabei handelt es sich um eine grafische Darstellung der Helligkeit des geschossenen Fotos. Mit Hilfe des Histogramms kann man abschätzen, wie groß die Helligkeit des gemachten Fotos ist. Es gibt allerdings keine Hinweise über die Qualität des Bildes. Aufnahmen die bewusst überbelichtet werden, nennt man in der Fachsprache Highkey-Fotos. In diesen Bildern wird der Hintergrund großflächig überbelichtet, um dem Foto einen gewissen Ausdruck zu verleihen. Im Gegensatz dazu gibt es auch Lowkey-Fotos. Diese werden absichtlich unterbelichtet, um einen dramatischen Effekt zu erzielen.

Viele Kameras bieten zudem die Möglichkeit, ein Bild mittels eines Rasters darzustellen. Dies hat den Sinn, dass das Motiv nicht unbedingt mittig platziert wird. Motive, die sich genau in der Mitte des Fotos befinden, werden von vielen als langweilig empfunden. Um diesen Effekt zu vermeiden, verwendet man das Raster. Bei Landschaftsaufnahmen ist das Raster hilfreich, um den Horizont im oberen Teil des Rasters zu platzieren. Dadurch gewinnt man eine gewisse Orientierungshilfe und kann sich auf das Ergebnis besser einstellen.

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